Die Ordnung der "Libellen" [Odonata] wird aufgeteilt in zwei Unterordnungen :

Kleinlibellen
- Zygoptera -
Großlibellen
- Anisoptera -

Zeichnung aus: Heft 145, Jg 89 "Unterricht Biologie"

Zeichnung aus: Heft 145, Jg. 89 "Unterricht Biologie"

Eine dritte Unterordnung (die "Anisozygoptera") ist für unsere Breiten bedeutungslos. War sie im Erdmittelalter noch artenreich und weit verbreitet, ist sie heute auf eine Gattung geschrumpft, die mit je 1 Art in Japan und im Himalaya vertreten ist.

Groß- und Kleinlibellen sind vor allem durch die Form ihrer Hinterflügel zu unterscheiden.

Vorder- und Hinterflügel der Großlibellen sind unterschiedlich geformt, da der Hinterflügel an der Basis verbreitert ist. Im Sitzen breiten die meisten Großlibellen ihre Flügel aus. Nordische Moosjungfer, Weibchen
Kleinlibellen dagegen haben 4 fast gleich geformte Flügel, die die meisten Arten beim Sitzen über dem Hinterleib zusammenfalten. Flügel der Gebänderten Prachtlibelle

Paradoxerweise sind einige amerikanische Großlibellen mit ca. 2 cm Flügelspannweite die kleinsten Libellen der Jetzt-Welt, während einige tropische Riesenlibellen als die größten bis 20 cm Spannweite aufweisen, aber zu den Kleinlibellen gezählt werden.

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