Tag des Baumes - 25.April
Historische Hintergründe

(Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW)

Ursprünglich stammt der "Tag des Baumes" aus Amerika. Der Journalist Julius Sterling Morton forderte in seiner "Arbor Day-Resolution" im Jahre 1872, mit Hilfe eines jährlichen "Tag des Baumes" Büsche und Bäume als Erosionsschutz zu pflanzen.

Noch bevor die FAO (Food and Agriculture Organisation) den Weltfesttag des Baumes im November 1951 auf den 25. April festsetzte, hatte der Bundesvorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beschlossen, alljährlich den "Tag des Baumes" in Deutschland einzuführen. Ziel war es in jeder Gemeinde und Schule durch symbolhafte Pflanzungen und Veranstaltungen auf die Bedeutung der Bäume und Wälder hinzuweisen.

Am 25. April 1952 wurde der "Tag des Baumes" zum ersten Mal durchgeführt. Dabei pflanzte der erste Bundespräsident, Professor Dr. Theodor Heuss, im Bonner Hofgarten zusammen mit dem Präsidenten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (1947-1956), dem Bundesinnenminister Dr. Robert Lehr, einen Ahorn.
Der erste "Tag des Baumes" war noch ganz durch die Nachkriegssituation geprägt. Er richtete sich damals gegen die Übernutzung der Wälder durch die sogenannten "Reparationshiebe" der Alliierten.

Der "Tag des Baumes" - Heute Zahlreiche Veranstaltungen zum Schutz der Bäume werden seitdem von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) sowie Städten, Gemeinden und Forstämtern am 25. April durchgeführt. Dank vieler helfender Hände und durch finanzielle Unterstützung von Sponsoren und Spendern wurden Jahr für Jahr bei diesen Aktionen über 1 Million Bäume gepflanzt. Einige Beispiele der Vergangenheit sind: 1996 wurden beispielsweise mit Hilfe des Modemachers Bogner 10.000 Ahorne an der Wahnbachtalsperre in der Nähe von Bonn gepflanzt. Dass der "Tag des Baumes" ganze Landkreise zur Mitarbeit animieren kann, zeigte eine Aktion bei Nidda (Hessen), wo über 400 Waldfreunde eine durch einen Orkan verwüstete Waldfläche mit 15.000 Laubbäumen aufforsteten. Im Rahmen der FORD-Aktion "200.000 neue Bäume für 200.000 eingetauschte Altautos" wurden 1997 30.000 und 1998 40.000 Bäume im Tharandter Wald bei Dresden zum Erreichen eines höheren Laubholzanteils gepflanzt.

"Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft",
bezeichnen der Präsident der SDW, Staatssekretär a.D. Dr. Wolfgang von Geldern, und Günther Fielmann -Europas größter Optiker- den "Tag des Baumes" und rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, am 25.04. im Sinne von Julius Sterling Morton aktiv Aufforstungs- und Waldpflegemaßnahmen durchzuführen. Die SDW und die FIELMANN AG werden fortfahren, durch Aufforstungen, symbolische Pflanzungen, waldpädagogische Aktionen und intensive Pressearbeit den "Tag des Baumes" als Aktionstag für den Wald zu begehen.

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